Jan Glisman

Der Kölner Künstler Jan Glisman transformiert den Abriss der Funktürme der Deutschen Welle in ein Kunstprojekt. Am 14. Dezember 2021 präsentiert artrmx e.V. gemeinsam mit Jan Glisman und dem Deutschlandradio das Langzeitprojekt in einer Ausstellung im Deutschlandfunk in Köln. Videoarbeiten, Zeichnungen und Drucke sowie skulpturale Installationen aus Gebäudefragmenten werden im Foyer gezeigt. Mit einer multimedialen Installation, die Jan Glisman in Kooperation mit dem Medienkünstler Dmitry Zakharov und der Klangkünstlerin Jiyun Park realisiert, wird nach vierjähriger Projektlaufzeit am 14. Dezember um 18:00 Uhr im Kammermusiksaal des Deutschlandfunks die Vernissage gefeiert.

Tickets unter https://t.rausgegangen.de/tickets/ruckbau-deutsche-welle-vernissage

Das ehemalige mit Asbest belastete Gebäude des Radiosenders Deutsche Welle ist aus dem Kölner Stadtbild verschwunden. Fast lässt dies vergessen, dass die Baustelle am Raderberggürtel im Kölner Süden eine lange Geschichte hat. Der Abriss oder wie anfangs geplant – die Sprengung des Bauwerks verzögerte sich in den letzten Jahren wiederholt. Investoren und Projektplaner und Nachbarschaft diskutierten um die richtige Art der Abtragung, während Spezialfirmen den stark gesundheitsgefährdenden Spritzasbest aus den Zwischendecken herausholen.

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Seit Sommer 2017 beobachtet der Kölner Künstler Jan Glisman den Rückbau. Das Gebäude wird in einem langwierigen Prozess mit modernster Technik demontiert. Über Jahre hinweg dokumentierte Jan Glisman kontinuierlich mit Fotos, Videomaterial und Zeichnungen, wie sich das 138 Meter hohe Bauwerk nach und nach auflöste. Es ist auch ein langsames Herantasten an eine Umwandlung der aufgezeichneten Daten in künstlerische Arbeiten, das ihn über diesen langen Zeitraum begleitet und herausfordert. Erste Ergebnisse der Recherche anhand des gesammelten Video- und Fotomaterials zeigten artrmx und der Künstler im Juni 2018 unter dem Titel „Asbest as German Waves“ in einer Ausstellung.

Erst drei Jahre später ist der Abriss beendet. Zurück bleibt ein leeres Grundstück und umfangreiches Material, das Jan Glisman in unterschiedlichen Medien bearbeitet und neue Sichtweisen sowie Interpretationen daraus generiert.
Im übertragenen Sinne geht es auch um Stadtgeschichte und Stadtentwicklung, Bau und Immobilienwesen, Umwelt und Verbraucherschutz sowie um Wirtschaft- und Sozialpolitik.

Für den Besuch der Ausstellung ist eine vorherige Anmeldung und Ticketerwerb (kostenfrei) obligatorisch, da die Höchstgrenze der Besucher*innen auf 50 Personen pro Ausstellungstag beschränkt ist. Bitte besuchen Sie unseren Ticketshop, wo Sie sich regestrieren und ohne Zahlung eines Eintritts eine personalisierte Zugangsberechtigung erhalten. Da wir nur so wenigen Menschen den Zugang gewähren können, freut es uns, wenn Sie Ihr bereits erworbenes Ticket stornieren, sollten sie bis zu 24 Stunden vor Ihrem Ausstellungbesuch die Möglichkeit nicht wahrnehmen können. Damit ermöglichen Sie wiederum, anderen Personen, den Zugang zur Ausstellung. Wir danken Ihnen für Ihr Veständnis und Ihre Zusammenarbeit. Zur Registrierung und Buchung besuchen Sie unseren Account auf rausgegangen.de.


Die Ausstellung „Rückbau Deutsche Welle“ wird gefördert vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) und der Bezirksvertretung Rodenkirchen. Sie wird darüber hinaus unterstützt von Deutschlandradio, DIE WOHNKOMPANIE NRW GmbH und der Firma BST Becker Sanierungstechnik GmbH.

Ausstellungen

Linn Phyllis Seeger

05. – 21. november 2021

senSitive content


01. – 17. Oktober

Metakrise

Navid Razavi

27. August – 12. September 2021 

The Encounter

Viktoria Strecker

17. JUNI – 01. Juli 2021


Grammatur 

We want to win #6

Stefanie Schrank

06. – 16. Mai 2021

Gruppe 69 #6

Werkschau

AB Februar 2021

ZWEI GRAD PLUS

360° Panorama Ausstellung

29. OKTOBER - 15. NOVEMBER 2020

ZWEI GRAD PLUS

Interdisziplinäre Ausstellung mit begleitender Druckwerkstatt

Defending Disco

24. Juli - 11. September 2020

Defending disco

Wie kann es weitergehen, wenn es nicht mehr weitergehen kann?

02. – 15. november 2019

Museumsnacht köln 2019

We want to win #5 

a DEEP breAth

mit Ke Li, Kevin Pawel Matweew und Noel Paine

21. – 30. JUNI 2019

Munaqabba

über Frauen mit Vollverschleierung in Deutschland

Eine Multimedia Installation von Selina Pfrüner

27. April – 05. Mai 2019

Gruppe 69 #5

Werkschau

22. - 24. März 2019

BALKAN. eine dokumentation

Fotografien von Sarah Sakotic-Sondermann

23. FEBRUAR 2019

FEEDBACK
GILBERT GEISTER

begehbare Projektion mit Videobeamern und Kameras in Feedbackschleifen

14. – 20. Januar 2019

MAKING HOME

ZUHAUSE IN DER FREMDE GESTALTEN - PASSAGEN 2019

WE WANT TO WIN #4

23. November – 9. Dezember 2018

we want to win #4

In Macondo, es regnet wieder

Horst Kistner

14. – 30. September 2018

Self Reflection

Wer bist Du!

29. Juni – 15. Juli 2018

we want to win #3

Find what you love and let it kill you

Jan Glisman

01. – 17. Juni 2018

Asbest as german waves 

Die deutsche Welle

27. April – 06. Mai 2018

Gruppe 69 #4

Werkschau

06. April – 20. April 2018

We want to win #2

Carians

23. Februar – 08. März 2018

We want to win #1

Der Grow-schrank

Choose entropie and burn

06. Oktober – 20. Oktober 2017

Choose entropie and burn

NEOLA e.V. präsentiert Arbeiten des Künstlers Christoph Lajendäcker

Syrien, Kunst, Flucht

04. August – 13. August 2017

Syrien, Kunst und Flucht

Wie beeinflussen Zerstörung, Gewalt, Tod, Vertreibung und Flucht die Kunst?

Gruppe 69 Werkschau #3

30. Juni – 07. Juli 2017

GRUPPE 69 #3

Werkschau

Torte und Champagner

27. bis 30. April 2017

TORTE UND CHAMPAGNER

10-jähriges artrmx Jubiläum

Jorge H. Loureiro

Donnerstag, 11. Mai 2017

Danach ist alles möglich

Künstlergespräch im Clusterhaus Köln

Atelier im Clusterhaus, Köln

Deadline: 26. März 2017

Danach ist alles möglich

zweimonatiges Atelierstipendium im Clusterhaus Köln

C. Trossbach, M. Wingender & A. Wülfing

24. - 26. März 2017

EXPO FEMALE

Charlotte Trossbach – Mirjam Wingender – Anja Wülfing

Atelierzentrum Ehrenfeld, Foto: Alexander Boehle

07. und 14. März 2017

Existenzgründung

Schritt für Schritt in die Selbständigkeit, Teil 1 und 2

CREATIVE.NRW

Preisverleihung / 16. Februar 2017

CREATIVE.Spaces

presented by CREATIVE.NRW

Ansgar Hiller

 PASSAGEN 2017 / 16. - 22. Januar 2017

FLIPPER-PLAYGROUND

by artrmx

Köln, Hugo-Eckener-Straße im Gewerbegebiet Ossendorf. Sinti- und Roma-Kinder auf dem bewachten Lagerplatz. 17. November 1988 (Foto: Eusebius Wirdeier)

23. + 29. Oktober 2016

Bewegung im Blick

ist im Rahmen des AIC ON Wochenendes am 23.10.2016 und zur Museumsnacht Köln am 29.10.2016 nochmal geöffnet. 

Koelnmesse GmbH / Sebastian Drueen

17. - 20. November 2016

COFA Contemporary

artrmx e.V. ist als Mitglied des Netzwerkes AIC auf der Cologne Fine Art Contemporary vertreten.

Demo gegen den Stollwerk Abriss, Schildergasse Köln, 20 Mai 1980 (Foto: Manfred Wegener)

15. September - 2. Oktober 2016

Bewegung im Blick

Die Kölner Fotografenszene der 70er und 80er Jahre

Gruppe 69

 

01. – 08. Juli 2016

Gruppe 69

2. Werkschau im Atelierzentrum Ehrenfeld